Seit 2011 schreibt die Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski Essays, Kolumnen und Debattenbeiträge. Die besten und wichtigsten Texte versammelt dieses Buch, leicht überarbeitet und kommentiert. Die Autorin analysiert den Umgang mit Macht, Sex und Körpern, die #metoo-Debatte und Rechtspopulismus, sie schreibt über Feminismus, Frauenkörper und wie sie kommentiert werden, über Pornos, Gender Studies, sogenannte Political Correctness, Unisextoiletten und die Frage, warum sich Feminismus und Rassismus ausschließen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.09.2018
Rezensentin Elena Witzeck erkennt schon das zeitgeschichtliche Dokument in der ein oder anderen hier versammelten Kolumne von Margarete Stokowski. Einzeln gelesen fällt ihr an den Texten die Wiederholung feministischer Themen auf. Allerdings immer auch der provokante beziehungsweise analytische Ton der Autorin. Gelungen findet sie die Texte, wenn sie Alltagsbeobachtungen und Politik aus Sicht einer Feministin Funken schlagend vereinen. Stokowskis Sprachwitz und Selbstironie schätzt die Rezensentin. Zu lernen sei auch für mit Gendertheorie unbeschwerte Leser so einiges, meint Witzeck, etwa über Ideale und Grenzen des Feminismus.
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