Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.03.2005
Der italienische Philosoph Gianni Vattimo ist einer der wichtigsten lebenden religiösen Denker Europas. Er plädiert in seinen Werken für eine "post-onto-theologische Christlichkeit jenseits von jedwedem Fundamentalismus". In dieser Studie werden der Werdegang wie die Systematik von Vattimos Denken "minuziös nachgezeichnet", so der "mim" zeichnende Rezensent in seiner kurzen Besprechung - und zwar "gut lesbar". Die Einführung wird ergänzt durch ein neues Interview mit Vattimo, in dem dieser seine aktuellen Thesen "vertieft und verteidigt".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…