Zusammen mit dem Verlag Jung und Jung. Das Buch beschreibt die Entwicklung von den Frühformen der vorindustriellen Epochen über die entscheidenden Stufen der Entstehung einer modernen Sozialversicherung ab den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts sowie die Fortentwicklungen in der Weimarer Zeit (Arbeitslosenversicherung). Des weiteren behandelt es die NS-Zeit, Bundesrepublik und DDR, das vereinigte Deutschland und schließen mit einem Ausblick zur Europäisierung des Sozialrechts.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.08.2004
Angesichts der gegenwärtigen Krise der sozialen Sicherungssysteme erscheint Michael Stolleis' Buch zur Geschichte des Sozialrechts "gerade zur rechten Zeit", findet Gerd Roellecke. Er lobt das Werk auch dort in den höchsten Tönen, wo er nicht mit den Schlussfolgerungen des Autors übereinstimmt. Insbesondere die Darstellung der Bismarckschen Sozialgesetzgebung und der Rentenreform unter Adenauer preist er als "Glanzlichter" des Buches. Das eigentlich "Wundervolle" aber scheint ihm, dass das Buch auch dort "völlig überzeugt", wo man mit den "Konsequenzen", die der Autor aus seiner Untersuchung zieht, nicht einverstanden ist. Er findet zwar, dass in theoretischer Sicht noch einige "wichtige Fragen offen bleiben", doch ist er insgesamt von der durch Stolleis' "ungewöhnlich geschickte Verknüpfung von politischen und gesellschaftlichen Analysen" vollkommen eingenommen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.06.2004
Einen guten Eindruck hat Annette Mentrup von diese Geschichte des Sozialrechts des Rechtshistorikers Michael Stolleis. Besonders einleuchtend findet sie, dass Stolleis das deutsche Sozialsystem als völlig unsystematisches Gebilde darstellt, das im Laufe der Jahrzehnte und in einzelnen historischen Schichten entstanden ist und dabei der Logik und des stringenten Aufbaus völlig entbehrt. Der nüchterne Blick zurück geht nach Mentrups Meinung aber auch mit einer "klaren Sicht nach vorne" einher, etwa wenn Stolleis die enge Verklammerung von Demokratie und Sozialstaat betont. All dies behandelt der Autor in Mentrups Augen souverän und gut verständlich.
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