Wie ging der "mächtigste Theatrach", Richard Wagner selbst, mit dem "Ring" auf der Bühne um ? und wie seine Adepten, Verächter und Anhänger, wie die Neuerer, Entrümpler und Politikverweigerer, die Reformer, Visionäre und Unterhaltungskünstler? Nora Eckert zeigt die exemplarischen Aufführungen in Deutschland, Europa und Amerika, Stationen der "Ring"-Ästhetik und -Interpretation aus über 125 Jahren.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.01.2002
Sehr differenziert setzt sich Udo Bermbach mit diesem Buch von Nora Eckert auseinander, das er als "sehr nützlich" bezeichnet. In weitem Bogen spüre die Autorin der Geschichte der Ring-Inszenierungen von der Uraufführung bis heute nach, wobei ihr erklärtes Ziel nicht die Präsentation einer reinen Chronologie sondern die Herausarbeitung von "Entwicklungslinien" sei. Aufgrund der Schwierigkeit, Theater und Inszenierungen in Worten zu beschreiben, sei dieses Buch verständlicherweise besondern denjenigen von Nutzen, denen Wagner und seine Inszenierungen nicht vollkommen fremd seien. Allerdings sieht der Rezensent teilweise auch Anlass zur Kritik. So blieben Fragen z.B. nach der Personenführung vollkommen unbeantwortet, was "die Aussagefähigkeit des Buches begrenze", und an einigen Stellen verärgere die Autorin den Leser mit überaus drastisch formulierten, aber nicht stichhaltig begründeten Urteilen, was Bermbach schlicht und ergreifend überflüssig scheint.
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