Veränderung jetzt: Der Westen muss die Krise für sich nutzenPutins Krieg, Rückzug aus Afghanistan, Corona, Flüchtlingskrise 2015, Klimawandel: Erst der Schaden, dann das Handeln. Deutschland und Europa haben sich über viele Jahre in den Zustand der Hilflosigkeit manövriert gegenüber den großen Herausforderungen unserer Zeit. Wir müssen diese bittere Lehre verinnerlichen und Konsequenzen ziehen. Deutschland, Europa und der Westen brauchen eine grundlegend neue Außenpolitik mit einem neuen Realismus gegenüber den Gefährdern von Frieden und Freiheit.Unsere Gegenwart und die nächste Zukunft sind geprägt von der globalen Machtambition Chinas und der aggressiven Obsession Russlands. Wir müssen wieder lernen, Frieden und Freiheit zu verteidigen. Norbert Röttgen skizziert den Weg aus unserer Misere.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.07.2022
Trotz heißer Nadel findet Rezensent Klaus-Dieter Frankenberger Norbert Röttgens Weckruf an Deutschland lesenswert. Röttgens Analyse deutscher Verhältnisse und Abhängigkeiten in Bezug auf Russland und China findet der Rezensent klar und überzeugend. Die ganze selbstverschuldete Hilflosigkeit Deutschlands steht Frankenberger nach der Lektüre deutlich vor Augen. Spannend scheint ihm Röttgens "Abrechnung" nicht zuletzt, da der Autor als langjähriger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses weiß, wovon er spricht. Röttgens Vorschläge zur Befreiung aus der Hilflosigkeit scheinen dem Rezensenten gleichfalls bedenkenswert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.07.2022
Rezensent Thomas Speckmann liest Norbert Röttgens Plädoyer für eine vorausschauende Politik in Deutschland und in Europa mit Interesse. Röttgens Drängen auf mehr Übersicht, um künftigen Krisen wie Klimwandel, Energieknappheit und Großmachtambitionen aus Russland oder China besser begegnen zu können, scheint Speckmann vollkommen angemessen. Röttgens Ratschläge für den Weg aus der Unmündigkeit der EU findet Speckmann hörenswert und durchaus nicht naiv, da der Autor u. a. für eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik wirbt, in der Großbritannien unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Rolle spielen soll.
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