Mit einem Essay von Klaus Honnef. Deutsch-Englisch. Herausgegeben von Olaf Thormann. Das Buch gibt exemplarisch Einblick in das Oeuvre Olaf Martens' und dokumentiert seine Entwicklung. In thematischen Komplexen vereint es Extrakte seiner wichtigsten Fotoproduktion.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.07.2004
Als "Geschichtenerzähler" charakterisiert der "lawe" zeichnende Rezensent den ostdeutschen Fotografen Olaf Martens. Die Geschichten aber sind nie eindeutig zu verorten, im Hier und Jetzt oder in einem Anderswo, das nah am "Märchen" liegt, jedenfalls "geheimnisvoll und doppeldeutig meist im Grenzbereich der Wirklichkeit". In den Bildern sind Verkleidungen und Maskierungen anzutreffen, "lawe" betont die Nähe zur Malerei - und da insbesondere zum "Manierismus". Der Fotoband, den der Rezensent mehr im- als explizit preist, versammelt Arbeiten aus den letzen zwanzig Jahren.
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