Oliver Schmolke

Zur Freiheit

Ein linksliberales Manifest
Cover: Zur Freiheit
Vorwärts Buch, Berlin 2013
ISBN 9783866027565
Kartoniert, 120 Seiten, 10,00 EUR

Klappentext

"Freiheit!" hieß der Weckruf der demokratischen Revolutionen vor gut zweihundert Jahren. Im Namen der Freiheit fanden die großen Kämpfe gegen koloniale Unterjochung, totalitäre Herrschaft, gegen die Ideologien der Ungleichheit und gegen den Völkermord statt. "Zur Freiheit" strebte nicht nur das besitzende Bürgertum, sondern auch die abhängige Arbeiterschaft. Freiheit bleibt die Seele jeder humanen und demokratischen Bewegung. Sie ist heute tief verletzt und droht aus der politischen Sprache zu verschwinden. Verletzt ist das Selbstbild des an Leistung orientierten Bürgertums. Oliver Schmolke zeigt die Gründe der Krise, die Abgründe des voreiligen Triumphs nach dem Jahr 1989, die falschen Freunde und die falschen Gegner der Freiheit. Er möchte die klaffende Leerstelle inmitten unserer politischen Kultur markieren, in der heute links und liberal verfeindet sind. Er verfolgt das Ziel, den Neuanfang einer linksliberalen Idee für unsere Zeit zu entwerfen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.10.2013

Den progressiven Linksliberalismus, wie ihn der Autor und SPD-Abgeordnete Oliver Schmolke, in seinem Buch vorstellt, hält Reinhard Gaier für zukunftsträchtig. Allerdings wünscht er dem Leser wie dem Autor einen besser ausgearbeiteten Text zum Thema. Der vorliegende Essay, selbstverliebt, sprunghaft und wenig zielgerichtet, wie der Rezensent findet, zeugt für Gaier zwar vom Mut des Autors, aber nicht von der nötigen analytischen Ratio. Da geht noch was, meint Gaier voller Vorfreude auf Weiteres vom selben Autor.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 18.05.2013

Stefan Reinecke hat drei Bücher gelesen, die sich mit dem Zustand der Sozialdemokratie befassen: "Von der Emanzipation zur Meritokratie" von Franz Walter und Stine Marg, den Sammelband "Die Gute Gesellschaft" und Oliver Schmolkes Essay "Zur Freiheit". Letzterer scheint ihm in seinem Plädoyer für eine engere Verbindung von Sozialdemokratie und Liberalismus zwar etwas fremd. Aber der "weite Blick" Schmolkes, der noch aus einem Bob-Dylan-Song die Dialektik der Freiheit herausarbeiten könne, hat ihm dann doch gefallen.

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