In ihren Tagebuchnotizen beschreibt Petra Hoffmann ihr persönliches Erleben der Wendejahre 1989/90 in der DDR. Anhand ihres eigenen politischen Engagements aber auch alltäglicher Begebenheiten zeichnet sie den von Verunsicherung und Hoffnung getragenen Aufbruch in eine neue Zeit nach.
Eingenommen ist Rezensentin Claudia von Braunmühl von Petra Hoffmanns Tagebuchnotizen der Jahre 1989/1990. Die Aufzeichnungen dokumentieren für sie, wie die Politik das Alltagsleben in der DDR während dieser Zeit veränderte und Hoffmann selbst zur Politikerin wurde. Zwar scheinen ihr die Tagebuchnotizen "streng genommen" nicht ganz authentisch, insofern sie immer wieder Kommentierungen, Erklärungen und summierende Formulierungen enthalten, die von der Autorin später, aus zeitlicher Distanz, eingefügt wurden. Aber das damalige Lebensgefühl geht in ihren Augen dadurch nicht verloren. "Der Spannungsbogen dieser Gefühle", so Braunmühl, "macht den Band tatsächlich authentisch". Die Geschwindigkeit und Vielfalt des politischen Wandels und der Veränderungen 1989/1990 machen dieses Tagebuch für sie zu einer überaus packenden Lektüre.
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