Aus dem Norwegischen von Katrin Frey. Der kleine Specht steckt in einer echten Lebenskrise: Sein Arzt verordnet ihm strikte Ruhe - kein Klopfen, kein Fliegen, nichts Spechtiges ist mehr erlaubt. Eine Gehirnerschütterung, sagt der Doktor. Doch was bleibt ihm jetzt noch? Mit hängendem Schnabel und ratlos im Herzen sucht der Specht nach Antworten. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Maulwurf, durchdenkt er alle möglichen Alternativen. Aber nichts fühlt sich richtig an! Frustriert und wütend hadert er mit dem Schicksal - bis ihm schließlich die rettende Idee kommt!
Ein ungewöhnliches Kinderbuch, meint Rezensentin Anne-Kathrin Weber und meint das rundheraus positiv. Herr Specht soll auf ärztliches Anragen wegen starker Kopfschmerzen nicht mehr klopfen. Aber ein Specht ist zum Klopfen geboren! Der Rat kommt nicht gut an. Es kostet Zeit und ein gebrochenes Bein, bis Herr Specht eine Lösung findet, erzählt Weber, der gut gefällt, wie Ragnar Aalbu mit seiner Geschichte dazu anregt, mit Kindern über ihre Interessen zu sprechen und auch darüber, wie es ist, ihnen mal nicht nachgehen zu können. Das ist geradezu philosophisch aufbereitet, lobt Weber, die außerdem die minimalistischen, leicht verfremdenden Illustrationen hervorhebt.
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