Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.2004
Als Beitrag zum Verständnis der Ursachen des islamistischen Terrors würdigt der - im Netz leider anonyme - Rezensent diesen von Reinhard Möller herausgegebenen Band über "Islamismus und terroristische Gewalt". Der Islamwissenschaftler Martin Riexinger untersuche den Missbrauch des Islam und welchen Spielraum der Islam für totalitäre Gesellschaftsentwürfe bietet. Reinhard Möller stelle einen Zusammenhang her zwischen den eschatologischen Vorstellungen des Islam und des Islamismus mit der extremen Militanz. Rainer Hermann zeichne nach, wie sich al Qaida aus Terrorgruppen in Ägypten und den arabischen Legionären in Afghanistan heraus zu einem weltumspannenden Terrornetzwerk entwickelte. Ferner zeige der Islamwissenschaftler Albrecht Metzger, wie erst im 19. Jahrhundert die Bewunderung der Muslime für den Westen in Ablehnung umgeschlagen ist. Heinz-Dieter Winter überlege, welche Strategien der Westen zur Bekämpfung des Terrors einschlagen sollte, was Arne Seifert am Beispiel von Tadschikistan verdeutliche. Zum Abschluss analysiere Elmar Theveßen die aktuelle Bedrohung in Deutschland.
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