Aus dem Italienischen von Michael Horst. Riccardo Chailly gilt als einer der gefragtesten Opern- und Konzertdirigenten weltweit. Seit 2005 leitet er das Gewandhausorchester in Leipzig, seit Januar 2015 ist er Daniel Barenboims Nachfolger an der Mailänder Scala. Seine 'autobiografischen Notizen' erzählen von seiner Hinführung zur Musik, seinen verschiedenen internationalen Karrierestationen und vor allem von seinen musikalischen Leidenschaften von Bach bis Zappa.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.12.2015
Wolfgang Schreiber lauscht einem Besessenen der Noten. Wenn Riccardo Chailly im Gespräch mit dem Musikkritiker Enrico Girardi die Erfahrungen eines reichen Musikerlebens ausbreitet, über Orchester, die Ekstase am Pult und seine Favoriten Bach, Mozart, Mendelssohn, Beethoven, Brahms, Mahler, Bruckner, Bartók, Rossini etc. spricht, staunt Schreiber, wie hier musikalische Beobachtung, Beschreibung, Stilwissen, Persönliches und offene Verehrung zueinanderfinden. Die Manifestierung eines kraftvollen Musikertums bietet der Band dem Rezensenten nicht zuletzt anhand vieler konkreter Musikbeispiele.
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