Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.08.2003
Richard Reschika vermag zu zeigen, so der mit "mim" zeichnende Rezensent, dass Tiere und weitere seltsame Kreaturen Nietzsches Werk strukturieren und einen Zugang zu seiner Philosophie bieten. Dabei gehe der Autor dankenswerterweise nicht akademisch verbissen vor, sondern vielmehr "essayistisch, tastend, auch aphoristisch". Der Rezensent zeigt sich nicht nur angetan von diesem "schön aufgemachten Band", in dem die Zeichnungen von Keuchenius den Text in gewisser Weise kommentieren, sondern lobt zudem auch den Omega-Verlag, in dem dieser Band erschienen ist, da dieser sich erfolgreich bemühe, dem Normalbürger die Philosophie näher zu bringen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…