Herausgegeben von Eric Marty. Aus dem Französischen von Rika Felka.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.01.2024
Rezensent Maximilian Gillessen ist sich der Kontingenz bewusst, die auch die Existenz von Briefwechseln betrifft. An dem Band mit von Eric Marty herausgegebenen Briefe von und an Roland Barthes schätzt er die Auswahl, die uns Barthes im schriftlichen Umgang mit Freunden, Geliebten und Kollegen zeigt, in die Jugend des Philosophen und zu frühen Lektüren führt und französisches Geistesleben abbildet. Gut gefallen Gillessen zudem Gestaltung, Übersetzung und Kommentierung des Bandes. Bemerkenswert findet er, dass einige große Namen wie Lacan oder Althusser eher magere Korrespondenzen bieten, während andere wie Blanchot mit Überraschungen aufwarten.
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