Herausgegeben von Maria Vishniac Kohn und Miriam Hartman Flacks. Aus dem Aemerikanischen von von Henning Thies; aus dem Jiddischen von Elvira Grözinger. Der Text-/Bildband mit jiddischen Kinderliedern und Kinderporträts wurde von der Tochter des Fotografen, Mara Vishniac Kohn, und Miriam Hartman Flacks, einer Kennerin und Sammlerin jiddischer Lieder, zusammengestellt. Die zum größten Teil unveröffentlichten Fotografien stammen aus dem Nachlass Roman Vishniacs. Der Fotograf russischer Herkunft war in den dreißiger Jahren auf Anregung des Berliner Rabbi Joachim Prinz vom American Jewish Point Distribution Committee beauftragt worden, das jüdische Leben im Schtetl mit der Kamera zu dokumentieren. Die Bilder sollten zum Erfolg einer Geldspendeaktion für die osteuropäischen Juden beitragen, deren Lebenssituation von Armut geprägt war. Zwischen 1935 und 1938 unternahm Vishniac ausgedehnte Reisen nach Polen, Rumänien, Russland und Ungarn, um dort das Leben im Schtetl mit der Kamera festzuhalten. Um die Authentizität seiner Bilder zu erhöhen, fotografierte er nicht immer offen, sondern versteckte seine Kamera im Mantel, in den er ein Loch für das Objektiv geschnitten hatte. Vishniacs Bilder sind letzte Zeugnisse der ostjüdischen Lebenswelt, die kurz darauf von den Nationalsozialisten vernichtet wurde.
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