In dieser romanhaften Autobiografie schreibt Stefan Andres mit hinreißendem Einfallsreichtum und Humor über seine Kindheit. Als jüngstes von sechs Geschwistern erlebt der kleine Steff eine Zeit voller Spannungen zwischen seiner neugierigen Lust auf das Leben und den Hemmungen enger religiöser und konventioneller Grenzen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.06.2012
Sabine Brandt erinnert an den Schriftsteller Stefan Andres, dessen Hauptschaffensphase in die Zeit der Nazidiktatur fällt und somit nur wenig bekannt ist. Der Roman, den die Rezensentin uns vorstellt, scheint allerdings wenig geeignet, unser Interesse zu wecken. Laut Brandt erzählt Andres seine Jugendgeschichte aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und zur Kriegszeit, "geschmückt mit Träumen". Das "Schreckmärchen" aus der Bauernheimat um Trier präsentiert ihr der Erzähler wie ein "sanft murmelnder" Bach, abwechselnd ins Vergangene und ins Jetzt reichend. Einen nahezu unbekannten Autor rettet diese Rezension sicher nicht vor dem Vergessen.
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