Mit zahlreichen Abbildungen. Kein deutscher Gegenwartsphilosoph ist weltweit so anerkannt wie er: Durch redliche argumentative Praxis hat Habermas unter Beweis gestellt, dass von der kommunikativen Vernunft Gebrauch gemacht werden kann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.12.2008
Rezensent Stephan Schlak konstatiert, dass die "große kritische Biografie" des Philosophen Jürgen Habermas immer noch aussteht. Die nun erschienene, knappe biografische Einführung in Leben, Werk und Wirkung des Denkers, die Stefan Müller-Doohm vorgelegt hat, bestätigt für ihn diese Einschätzung schmerzlich. Denn Müller-Doohms Buch über Habermas ist in seinen Augen enttäuschend ausgefallen. Er hält dem Autor vor, nichts zur Erkenntnis des Philosophen beizutragen, sondern vor allem Bekanntes zu wiederholen. Schlimm scheint ihm der Mangel an Kritik und Distanz in dieser Biografie. Besonders moniert er in diesem Zusammenhang den "Weiheton", den Müller-Doohm anschlage. Nur die Quellenfunde zu Habermas' spannungsreichem Verhältnis zum Suhrkamp-Verlag Ende der 1970er Jahre findet er "neu und interessant".
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