Aus dem Lateinischen, eingeleitet und kommentiert von Volker Lukas. Der Band vereint zwei Werke Tertullians: In "Adversus Valentinianos" kritisiert Tertullian die gnostische Sekte der Valentinianer, in seinem Werk "De carne Christi" betont er die wahrhaft menschliche Geburt Jesu.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.12.2020
Der hier rezensierende Theologe Jan-Heiner Tück findet beim Kirchenschriftsteller Tertullian eine Alternative zum Selbstoptimierungsdiktat. In der Schrift an seine Gegner versucht der Autor laut Tück zu zeigen, dass Christus tatsächlich auferstanden ist, und propagiert die "Einheit der Heilsordnung". Stilistisch glänzend und polemisch pointiert, so Tück, arbeitet der Autor mit den neutestamentlichen Zeugnissen und schildert die Geburt Jesu. Vor allem aber fordert er seine Leser auf, vom eigenen Leib auf den des Erlösers "zu schließen", erklärt Tück. Auch wenn so ein Verständnis der Passion nicht leicht "auf heute" zu übertragen ist, wie Tück einräumt, bietet der Text doch Einsichten, verspricht der Rezensent.
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