Andreas Eckert findet diesen von Ulrich van der Heyden und Joachim Zeller herausgegebenen Sammelband nicht nur "vorzüglich illustriert", sondern auch "sehr informativ". Entgegen der hierzulande verbreiteten Neigung, dem deutschen Kolonialwesen nur einen marginalen Platz in der Geschichte der Kolonisation einzuräumen, dokumentiert der Band nach Ansicht Eckerts, wie stark die Geschichte der deutschen Hauptstadt, insbesondere in den Jahren zwischen 1848 und dem Zweiten Weltkrieg, von Kolonialismus und Kolonialrevisionismus geprägt war. Fasziniert zeigt sich der Rezensent vor allem von den biografischen Essays über einige Migranten aus den deutsch Kolonien. "Sie bezeugen", hält Eckert fest, "eine Vielfalt von Lebenswegen, die eng mit Berlin verknüpft sind".
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