Mit einem Vorwort von Detlef Liebs. Mit Kunkels "Römischen Juristen" legt Böhlau ein Standardwerk wieder auf, das die rechtshistorische Forschung fast ein halbes Jahrhundert lang geprägt und inspiriert hat. Das Buch erschien erstmals 1952 unter dem Titel "Herkunft und soziale Stellung der römischen Juristen". Das Buch leistete nichts Geringeres als die Einführung der Prosopographie - der Personenkunde, die für die Alte Geschichte von Heroen wie Friedrich Münzer fruchtbar gemacht wurde - in die Wissenschaft vom Römischen Recht. Das war insofern eine Revolution, als Recht ohne Ansehen der Person zu sprechen ist und Juristen nach dem großen Vorbild der Römer bestrebt sind, ihre persönlichen Lebensumstände nicht in die Rechtsfindung einfließen zu lassen. Naturgemäß gelingt das nie vollkommen. Wie unvollkommen es schon den römischen Juristen gelang, kann genauer erst seit Kunkels Werk und den mannigfach darauf aufbauenden neueren prosopographischen Studien erfasst werden.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…