Aus der Serie "There is a place in hell for me and my friends" von Pieter Hugo. Fotos: Pieter Hugo / Galerie Stevenson In der
NZZ denkt Kerstin Stremmel über
Photoshop und die Realität der Bilder nach. Zwar haben Künstler schon immer retuschiert, aber im digitalen Zeitalter führt diese Kunst zu völlig irrealen Ergebnissen. Nur wenige nutzen Photoshop wirklich kreativ, so Stremmel, die als Beispiel die Serie "There is a Place in Hell for Me and My Friends" des südafrikanischen Fotografen
Pieter Hugo nennt. Sie "besteht aus digitalen, meist frontalen Farbfotografien von Freunden und Bekannten, auf denen Hugo die Farbkanäle manipuliert und
in Grauwerte übersetzt hat, so dass die Pigmentierung der Haut und Hautschäden sichtbar werden. Abgesehen davon, dass man sofort beschließt, ab jetzt immer Sunblocker beim Verlassen des Hauses aufzutragen, da die mit medizinischer Präzision
hervorgehobenen Makel der Haut etwas Verstörendes haben, ist diese Serie auch der Versuch, die Oberfläche der Haut, die
Hautfarbe, die man sonst sofort als Merkmal wahrnimmt, zu ignorieren, tiefer zu gehen und Schwarz und Weiß als obsolete Kategorien zu entlarven."
Bei
Fashionista erklärt Alyssa Vingan, warum sie nicht besonders traurig ist, dass Modedesigner
Alexander Wang Balenciaga verlässt: "During the short time that Wang has been at Balenciaga, he"s produced beautiful clothes and striking ad campaigns, as well as some truly memorable red carpet moments and even a new "It" bag - the "Le Dix." But
the energy he brings to his own label never quite seemed to be there."