Beiträge zur gleichnamigen Konferenz vom 13.-15. Juni 2003 im NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus) Köln. Herausgegeben von Marianne Bechhaus-Gerst und Reinhard Klein-Arendt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 22.06.2005
Die Rezensentin Anke Schwarzer findet zwar, dass der Titel dieses in Buchform veröffentlichten Tagungsbands, der sich mit der Lebenssituation von Schwarzen von der Weimarer Republik bis in die beiden deutschen Nachkriegsstaatenmehr beschäftigt, mehr verspricht, als er hält. Ihrer Einschätzung nach werden in dem Band eher Einzelaspekte behandelt als ein großer Überblick vermittelt. Trotzdem sind die in dem Sammelband gebündelten Texte durchaus "sehr interessant" und reflektieren eine frische, junge Forschungsperspektive. Besonders der Beitrag von Fatima El-Tayeb über den Diskurs um Blutsverwandtschaft und Abstammung im Deutschen Reich gefällt der Rezensentin, weil er "auch auf eine Aktualität verweist, wonach die Gleichzeitigkeit von 'schwarz' und 'deutsch' für viele hier zu Lande noch immer nicht zu denken ist."
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