Aus dem Englischen von Cornelia Holfelder von der Tann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 14.03.2001
Stephanie von Selchow ist völlig hin und weg von diesem Jugendroman, in dem sie all die alten Vorzüge, die ihr schon aus früheren Büchern bekannt sind, wieder entdeckt. Sie preist das Buch, das die Adoleszenzprobleme des englischen Jungen Jakob mit der Ich-Erzählung der holländischen Großmutter aus dem Jahre 1944 kontrastiert, für seine witzigen Dialoge, seinen "Charme" aber auch seine "Momente von großer Zartheit". Besonders brillant findet sie den biografischen Bericht der Großmutter, an dem sie die "seltene Klarheit und Intensität" lobt und sich von der "hinreißend ungeschminkten" Erzählweise mitgerissen sieht. Der Roman sei eben nicht nur eine "intelligente Adoleszenzgeschichte", sondern ebenso ein gelungener "Dialog mit der Vergangenheit", was nicht zuletzt die das Romangeschehen unterbrechenden Berichte von überlebenden Soldaten "eindrucksvoll" deutlich machten.
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