Alexander Hagelüken

Das Ende des Geldes, wie wir es kennen

Der Angriff auf Zinsen, Bargeld und Staatswährungen
Cover: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen
C.H. Beck Verlag, München 2020
ISBN 9783406757235
Gebunden, 222 Seiten, 16,00 EUR

Klappentext

Bargeld, Zinsen für Sparer, rein staatliche Währungen: Jahrhundertealte Gewissheiten des Geldes sind plötzlich passé. Wer spart, zahlt jetzt drauf. Münzen und Scheine verschwinden, bald auch durch Kryptowährungen, die staatlichem Geld Konkurrenz machen. Alexander Hagelüken, Leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik bei der Süddeutschen Zeitung, zeigt, welche Kräfte diese Entwicklungen vorantreiben, wie weit diese international gediehen sind und worauf wir uns einstellen müssen. Ein Weckruf für alle, denen ihr Geld etwas bedeutet.
Läden ohne Kasse, in denen man per Gesichtserkennung bezahlt. Konten, auf denen Nullzinsen das Ersparte schrumpfen lassen. Globale Konzerne wie Facebook, Amazon oder Alibaba, die intime Daten absaugen oder eigene Währungen starten, mit denen man Geld verliert.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 17.11.2020

Rezensent Caspar Dohmen erkennt, dass nicht alles im Buch des wirtschaftspolitischen SZ-Redakteurs Alexander Hagelüken bis zu Ende gedacht ist. Dennoch erhält er nützliche Informationen über das "aktuelle Geldgeschehen". Wie Online-Plattformen das klassische Bankgeschäft ersetzen, welche Freiheit Bargeld bedeutet und worauf wir anstelle von Zinsen setzen sollten, erfährt Dohmen von Hagelüken. Stark, da kenntnisreich und engagiert, findet er die Passagen im Buch, in denen sich der Autor mit wirtschaftspolitischen Handlungsspielräumen der Jetztzeit befasst.

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