Geld ist ein Mittel zum Zweck. Es sollte uns dienen und uns das Leben erleichtern. Doch davon sind wir weit entfernt: Staatsschuldenkrise, Systembanken, Währungsspekulationen, Steueroasen Geld beherrscht unser Leben. Christian Felber, der mit der "Gemeinwohl-Ökonomie", einer alternativen Wirtschaftsordnung, für Furore sorgt, findet, dass freie Menschen sich das nicht gefallen lassen sollten. Ein demokratisches Gemeinwesen sollte die Spielregeln, nach denen Geld in Umlauf kommt und verwendet wird, neu bestimmen. In seinem Buch beschreibt Christian Felber, wie wir über demokratische Prozesse zu einer neuen Geldordnung gelangen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.07.2014
Stoff zum Nachdenken und konkrete Lösungsvorschläge und Antworten der überraschenden Art zum Thema Geldverfassungsreform liefert dem Rezensenten Philipp Degens das Buch von Christian Felber. Der Autor stellt ihm die Spielregeln eines reformierten Finanzmarktes und eines reformierten Steuersystems vor, die laut Autor strikt gemeinwohlorientiert sein sollten. Degens erfährt Wissenswertes über die ökologischen Wirkungen des Geldsystems, die Regionalisiserung der Wirtschaft und direkte Demokratie. Für den Rezensenten legt Felber eine zur Diskussion anregende Streitschrift vor, aber auch eine Darstellung des Status quo. Dass Felber dabei experimentierfreudig zu Werke geht und vor dem Leser ein breites Spektrum an Regulierungsvorschlägen ausbreitet, gefällt dem Rezensenten gut.
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