Aus dem Norwegischen von Volker Oppmann. Viele Leute sammeln bestimmte Dinge: Briefmarken, alte Münzen oder Bücher. Der kleine Baumstamm Kubbe (sprich: Kübbe) ist da jedoch ein wenig anders - er sammelt mit großer Hingabe alles, was ihm auf seinen Spaziergängen im Wald unter die Finger kommt: Blätter und Stöcke, bunte Knöpfe oder alte Hüte. So ist es kein Wunder, dass Kubbes Zimmer bald aus allen Nähten platzt. Zum Glück weiß Oma Rat und Kubbe eröffnet sein eigenes Museum. Doch damit gehen die Probleme erst richtig los! Ob Kubbes Oma ihm wieder aus der Patsche helfen kann?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.06.2013
In den höchsten Tönen lobt Rezensent Kurt Drawert das nun unter dem Titel "Kubbes Museum" erschienene Kinderbuch der norwegischen Illustratorin Ashild Kanstad Johnson. Der Kritiker lernt hier den kleinen Kubbe kennen, der auf seinen Waldspaziergängen alles sammelt, was er findet und bald beschließt, ein kleines eigenes Museum zu bauen. Als ihm die Arbeit zu viel wird, beginnt er von den Objekten Fotografien zu machen und sie in Büchern zu dokumentieren. Drawert ist nicht nur ganz angetan von der "leicht, hübsch" und kunstvoll erzählten Geschichte, deren Worte nahezu physisch erfahrbar sind, sondern auch von den "kongenialen" Bildern, die den Text erweitern. Und so legt der Rezensent dieses wunderbare Buch nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen dringend ans Herz.
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