Chlodwig Poth, lebende Legende der deutschen Satire, hat wie kein zweiter mit Federstrich und Sprechblase zur Erneuerung der gezeichneten Gesellschaftskritik beigetragen. Der Mitbegründer der Zeitschriften "Titanic" und "Pardon" ist, so Bernd Eilert sein Mitverschwörer von der "Neuen Frankfurter Schule", "die Verkörperung des Satirikers schlechthin."
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.10.2002
Franziska Augstein hat richtig Freude an dieser Autobiographie Clodwig Poths, in der der Karikaturist von seinen verschlungenen Karriere- und Lebenswegen erzählt. Zudem bekommt der Leser einen guten Eindruck von der charmanten Weltsicht des mittlerweile 72-jährigen Zeichners, "die den realen Umständen jeweils nicht mehr als ein Mitspracherecht bei der Wahrnehmung der Welt einräumt". Als weiteren interessanten Aspekt der Autobiografie erwähnt sie den Hintergrund der Satirezeitschrift Titanic, an deren Gründung Poth maßgeblich beteiligt war. Sie findet seine Aufzeichnungen angenehm uneitel und lobt: "Er schenkt sich nichts. Die Anerkennung, die ihm gebührt, müssen seine Leser ihm zollen."
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…