Herausgegeben von der Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog. Von Josef Ackermann, John Ruggie, Anne-Marie Slaughter und anderen. Probleme und Konflikte machen vor nationalen Grenzen nicht Halt. Sind unsere Lösungsansätze noch zeitgemäß? Wer zieht überstaatliche Gremien zur Rechenschaft, wo liegt die Verantwortung der 'Global Player', welche Legitimität haben die Beschlüsse der Governance-Akteure? Während diese Fragen weltweit diskutiert werden, müssen Profis aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor Ort die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen. Langsam aber sicher setzt sich bei Staaten, Unternehmen und NGOs die Erkenntnis durch, dass sie nur gemeinsam für Weltfrieden, ökonomische Stabilität, Gesundheit und Menschenwürde sorgen können. Aber die Macht ist ungleich verteilt; Interessen, Überzeugungen und Prioritäten divergieren. Dennoch: Partnerschaftliches Miteinander ist das Gebot der Stunde.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.12.2004
Offensichtlich gewinnbringend war für "bin" die Lektüre des von der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft herausgegebenen Aufsatzbandes zum Problem der Governance im neuen Jahrhundert .In den 41 "kurzen, dennoch gehaltvollen" Aufsätzen von "prominenten" Experten, die allesamt für "Qualität und Erfahrung" stehen, hat der Rezensent Informationen "aus erster Hand" gefunden, zu so verschiedenen Themen wie Aidsbekämpfung und Nationbuilding, "vernachlässigten" Sujets wie "Partnerschaften im arabischen Raum" oder "pfiffigen" Vergleichen a la "Weltrettungsehrgeiz und Gewinnmaximierung". Denn "pragmatischen" Ansatz, dass Regieren frei von nationaler Gefühligkeit und politischer Vergangenheit vorrangig als "Managementaufgabe" verstanden wird, hält der Rezensent für "zumindest bedenkenswert".
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