Kartoniert 78,00 DM. Mit der Wendung von der "zarten, aber hellen Differenz" kennzeichnet Heidegger in seiner Freiburger Vortragstrilogie "Das Wesen der Sprache" (1957/58) Denken und Dichten in ihrem Wesensverhältnis. Diese Kennzeichnung erfolgt auf dem Wege eines hermeneutischen Gesprächs mit der Spätdichtung Stefan Georges und in Auseinandersetzung mit der Überlieferung. Friedrich-WiIhelm v. Herrmann untersucht in der vorliegenden Abhandlung dieses hermeneutische Gespräch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.05.2000
Hans-Herbert Räkel weist in seiner äußerst ausführlichen und detailreichen Rezension zunächst darauf hin, dass - trotz des Untertitels - hier in erster Linie ein Buch über Heidegger vorliegt. Herrmann ("der ja die Heidegger`sche Sprache so fließend wie seine Muttersprache spricht") sei es dabei gelungen, dem Leser die Denkweise des Philosophen auf vergleichsweise verständliche Art und Weise zu vermitteln. Besonders für die sehr wichtige Erkenntnis `Sein und Seinsverständnis des Daseins sind je schon sprachlich verfasst` habe der Autor eine "meisterhafte Einführung" vorgelegt. Räkel stellt auch anerkennend fest, dass Herrmann stets bemüht ist, die leicht zu Missverständnissen führenden Formulierungen Heideggers zu klären. Allerdings wirft die Lektüre seiner Ansicht nach auch zahlreiche Fragen auf, beispielsweise zu den Gedicht-Interpretationen oder auch zum Einfluss Heideggers auf "Nachkommen" wie beispielsweise Jacques Lacan.
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