Kann die Hirnforschung Religion erklären? Was ist von Nahtoderfahrungen zu halten? Die Experimente der Hirnforscher kritisch beleuchtet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2015
Den Wohnort Gottes festzustellen, ist eine heikle Sache, merkt Rezensent Michael Madeja an Hans Gollers Versuch, neurotheologische Positionen darzustellen und zu diskutieren. Verdienstvoll findet der Rezensent zunächst, wenn der christliche Philosoph Goller in gut verständlicher, sachlicher Weise die eher mageren Ergebnisse der Neurowissenschaft bei der Arbeit am Gottesbeweis und am religiösen Empfinden präsentiert. Doch dann kommt der Autor auf Nahtoderlebnisse zu sprechen und irritiert Madeja mit allzu wohlfeiler Bewusstseinsmystik. Was lernt der Rezensent? Dass alles Tun, auch religiöses, Spuren im Gehirn hinterlässt, nicht mehr und nicht weniger.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…