Das Tier diente von jeher dazu, die Identität des Menschen zu bestimmen. Die aktuelle Tierethikdebatte wird heute vor allem unter dem Gesichtspunkt der Frage nach der Gleichheit von Mensch und Tier geführt. Dabei ist die Frage "Wer ist so wie wir?" für die empirische Anwendungsdiskussion so unverzichtbar, wie sie für die ethisch-begründungstheoretische Erörterung letztlich irreführend ist. Die Untersuchung dieser alle uns betreffenden Fragen muss sich in diesem Problemfeld bewegen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.11.2008
Uneingeschränkt empfehlenswert findet Rezesentin Hilal Sezgin dieses Buch über die philosophische Definition von Mensch und Tier, speziell ihrer Verschiedenheit. Der Schwerpunkt des Buchs liegt den Informationen Sezgins zufolge auf der historischen Darstellung der bisherigen Debatten und bietet daher keinen eigenen systematischen Zugriff. Dies ist allerdings aus Sicht der Kritikerin kein Nachteil dieser Publikation, die ihr insgesamt einen guten Überblick über die Fragestellung gegeben hat.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…