Heinrich August Winkler

Wie wir wurden, was wir sind

Eine kurze Geschichte der Deutschen
Cover: Wie wir wurden, was wir sind
C.H. Beck Verlag, München 2020
ISBN 9783406756511
Gebunden, 255 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Es gibt bequemere Nationalgeschichten als die deutsche. Aber nicht nur die großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts wirken bis in die aktuellen Debatten nach und prägen deutsche Politik und deutsches Selbstverständnis. Auch ältere historische Ereignisse wie die Reichsgeschichte, die Reformation oder der Konflikt zwischen Einheit und Freiheit im 19. Jahrhundert haben Deutschland tief geprägt. Es bedarf eines großen Historikers, um die Tiefenschärfe all dieser Entwicklungen konzise zu beschreiben und zugleich in greifbare politische Lektionen für die Gegenwart zu übersetzen. Heinrich August Winkler hat mit "Wie wir wurden, was wir sind" die Deutsche Geschichte für aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger geschrieben.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.09.2020

Rezensent Robert Probst bedauert, dass Heinrich August Winkler in seinem neuen Buch auf Erzählkunst verzichtet. Die äußerste Knappheit des Versuchs, deutsche Geschichte "abzuhandeln" macht das wohl notwendig, vermutet Probst. Mit der Frage nach dem "deutschen Sonderweg" im Kopf und mit Blick auf die große Politik geht es laut Probst zügig und genau entlang der großen Linien deutscher Geschichte. Themen wie Demografie, Globalisierung oder Migration werden dabei laut Rezensent nur gestreift. Immerhin: Der Autor bietet "brillante Sätze" zum Thema deutsches Geschichtsbewusstsein hüben und drüben, so Probst.
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