Neuübertragung aus dem Französischen von Gerhard Hock. Genet reflektiert über seine Wanderschaft durch verschiedene europäische Länder in den 30er Jahren. Autobiografie und Imagination verbindet Jean Genet in diesem Roman zu einem poetischen Bericht über die Jahre seines Umherstreifens durch Europa. Eine inbrünstige Verherrlichung des durchlittenen Elends. In dieser Werkausgabe werden erstmals die integralen Textfassungen vorgelegt, die sich an den Erstausgaben aus den 40er Jahren orientieren. Damit werden auch die für die Veröffentlichungen in den 50er Jahren vorgenommenen Streichungen der Texte zugänglich. Die einstigen Striche des Autors sind in den Fassungen dieser neuen Ausgaben diskret markiert. Jedem Band ist eine editorische Notiz von Friedrich Flemming und ein Nachwort zur Editionsgeschichte des jeweiligen Einzelwerkes beigefügt. Die Vorsatzillustrationen entwarf der Hamburger Künstler Martin Bronsema.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…