Wir nutzen getrennte Toiletten und kaufen unser Duschgel in verschiedenen Regalen. Ganz selbstverständlich ordnen wir Menschen als Frauen oder Männer ein. Aber was unterscheidet die Geschlechter eigentlich? Wäre man eine andere Person, wenn man ein anderes Geschlecht hätte?
Von Kindheit bis Berufswahl beeinflussen andere, was wir tun. Erkennt man die zugrunde liegenden Strukturen, versteht man, wodurch man die Person wird, die man ist. Und wer man sein kann!
Ein Buch über Identität, so vielfältig wie unsere Körper und Persönlichkeiten.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 23.01.2019
Welche Rolle spielt das Geschlecht für die eigene Identität? Was ist überhaupt männlich, was weiblich? Solchen Fragen geht der Philosoph Jörg Bernardy nach, informiert Rezensentin Eva Hepper. Es gefällt ihr, dass Bernardy dabei keine Ratschläge erteilen, sondern Denkanstöße geben will. Zu diesem Zweck werden erstmal Begriffe geklärt und dann geschlechtsspezifische Zuschreibungen untersucht. Schubladendenken ist einfach, lernt die Rezensentin mit Bernardy, "unübersichtliche Vielfalt" kann dagegen ganz schön verwirren. Dabei hilft dieses "starke Buch", lobt Heppe.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.11.2018
Dieses Buch ist kein Ratgeber, warnt Rezensent Hubert Filser. Autor Jörg Bernardy zeige vielmehr auf, welche Geschlechterzuordnungen und -stereotype es heute gibt und stelle dabei mehr Fragen, als er Antworten gebe. Dabei bleibt er offenbar nicht im Theoretischen stehen. Filser gibt Beispiele wie Scham, starkes Schwitzen, Tamponkauf. Dass Bernardy jungen Menschen zeigt, dass es nicht nur zwei festgelegte Geschlechtsidentitäten gibt, empfindet der Rezensent als angenehm.
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