Herausgegeben von Eva Beuys. Mit einer Einführung von Heiner Bastian. In der Kunst von Joseph Beuys (1921-1986), der ursprünglich Schriftsteller werden wollte, bevor er sich der bildenden Kunst zuwandte, haben Sprache und Schrift immer eine bedeutende Rolle als künstlerisches Ausdrucksmittel gespielt. Der Band versammelt erstmals eine große Anzahl von Schriftblättern aus dem Nachlass ? Notizen, Briefe, Konzepte, Gedichte, Entwürfe politischer Manifeste, Skizzen und Listen ? die über die poetische Vorstellungswelt des Künstlers, ihre Inhalte und gedanklichen Hintergründe Auskunft geben. Eine innige Zärtlichkeit zeichnet den Umgang von Joseph Beuys mit dem Medium der Schrift aus. Seine Schriftblätter können auch als Bilder betrachtet werden. Dieser Doppelbedeutung wird der Band gerecht, der detailgetreue Reproduktionen der Blätter mit buchstabengetreuer Transkription der Texte verbindet. Ein bibliografisches Verzeichnis der zum Zeitpunkt seines Todes in der Privatbibliothek von Joseph Beuys vorhandenen Bücher, Schallplatten und Noten ergänzt den Band.
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