Joseph Roth

Die Filiale der Hölle auf Erden

Schriften aus der Emigration
Cover: Die Filiale der Hölle auf Erden
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2003
ISBN 9783462032321
Taschenbuch, 192 Seiten, 8,90 EUR

Klappentext

Herausgegeben und mit einem Vorwort von Helmut Peschina. Sehr genau hat Joseph Roth vom Pariser Exil aus die Entwicklungen in Deutschland und Österreich ab 1933 beobachtet und mit der ihm eigenen Schärfe und Brillanz kommentiert. So sind zahlreiche Essays und Feuilletons entstanden, in denen Roth zu einer der stärksten Stimmen gegen Staatswillkür und Diktatur im allgemeinen und gegen den Nationalsozialismus im besonderen avancierte.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 11.10.2003

Außerordentlich spannende findet der "jdl" zeichnende Rezensent die Essays und Kolumnen, die der Schriftsteller Joseph Roth im französischen Exil für deutschsprachige Zeitungen geschrieben hat. Sie sind, schreibt er, "geradezu prophetische Angriffe auf die deutsche Unkultur" und distanzieren sich gleichzeitig auch von vielen deutschen Intellektuellen. Dabei hatte Roth selber recht seltsame Vorstellungen über Deutschlands politische Zukunft. Er wünschte sich ein "'deutsches katholisches Reich' unter der Führung der Habsburger". Dementsprechend verwirrend sind manche seiner Aussagen und dieser "Sammelband dokumentiert die Ideen des österreichischen Schriftstellers in all ihrer Widersprüchlichkeit", lobt unser Rezensent.

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