Mit diesem Band, der Rezensionen japanischer Titel über mehrere Jahrzehnte hinweg im Volltext dokumentiert, wird eine Bestandsaufnahme der Rezeption japanischer Literatur im deutschsprachigen Feuilleton angestrebt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.03.2007
Steffen Gnam zollt diesem umfangreichen Kompendium mit deutschsprachigen Rezensionen japanischer Literatur seinen Respekt, haben die Herausgeber doch zwölf überregionale Tages- und Wochenzeitungen zwischen 1968 und 2003 dafür durchforstet. In ihrer Einleitung, die der Rezensent als sehr erhellend lobt, stellen die Herausgeber fest, dass sich die Rezeption japanischer Texte in dieser Zeitspanne stark verändert hat und sich von einer eher wissenschaftlich geprägten Kritik zu einer feuilletonistischen Aufnahme japanischer Literatur gewandelt hat.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…