Abgeschottet hinter der Mauer entstand in den 1980er Jahren in
Berlin eine radikal moderne Künstler- und Musikszene, die auch
international beachtet wurde: experimentierfreudig, provokativ,
selbstorganisiert. Die ehemalige Schlagzeugerin von "Die Tödliche Doris" erzählt von der neuen
Musikszene, kollaborativer Kunst und gemeinschaftlichen Wohnformen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2017
Ein wenig wehmütig erinnert sich Rezensent Oliver Jungen an Auftritte von Käthe Kruse und ihrer Punk- und Kunstband "Die Tödliche Doris". Allzu großen Trost verspricht das E-Book allerdings nicht, findet der Kritiker: Mit "archivalischer Genauigkeit" erinnert sich Kruse hier an Straßenkämpfe, Musik, Sex und Drogen, sinniert über Kreativität und Marketing und betreibt mit einer ordentlichen Portion Nostalgie die eigene "Musealisierung", meint der enttäuschte Rezensent, der sich schließlich nicht sicher ist, ober der Titel eher auf ein Lob des "Imperfekten" zielt oder auf das Vergangene.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…