Was geht Deutschland die Ukraine an? Und wie kommt es, dass ein gescheitertes Abkommen mit der EU zu einer der gefährlichsten Krisen geführt hat, die Europa in den vergangenen Jahrzehnten erlebte? Alles Putins Schuld? Oder ist die Wahrheit hinter diesem Konflikt, der nun den Frieden eines ganzen Kontinents bedroht, doch komplexer? Und welche Rolle spielen eigentlich die Medien? Sind sie noch unabhängige Berichterstatter oder längst selbst zur Partei geworden? Mathias Bröckers und Paul Schreyer schauen hinter die Kulissen eines politischen Spiels, das tödlicher Ernst geworden ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.01.2015
Reinhard Veser schlägt die Hände überm Kopf zusammen angesichts der Ungereimtheiten, abenteuerlichen Vorstellungen von Volkszugehörigkeit und offen geäußerter rassistischer Esoterik, die die beiden Autoren Mathias Bröckers und Paul Schreyer in ihrem Buch vom Stapel lassen, wie er erklärt. Deutschen Medien Mangel an Objektivität im Umgang mit dem Ukraine-Konflikt und Propaganda gegen Russland vorzuwerfen, wie es die Autoren tun, ist das eine, meint Veser. Dass Bröckers und Schreyer jedoch selber überdramatisieren, auslassen und falsch darstellen, wo es ihrer Argumentation nützt, wie Veser feststellt, findet der Rezensent peinlich. Das kritische Bewusstsein der Autoren jedenfalls scheint ihm unterirdisch.
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