75 Jahre nach der Währungsreform, dem Beginn der Sozialen Marktwirtschaft, führen Nils Goldschmidt und Stefan Kolev erzählerisch und unterhaltsam in Geschichte und Gegenwart der Sozialen Marktwirtschaft ein. Anhand zahlreicher Beispiele vermitteln sie ein Verständnis dafür, was dieses Wirtschaftsmodell auszeichnet und wie aktuell die Versöhnung von wirtschaftlicher Effizienz und gesellschaftlicher Akzeptanz ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.07.2023
Ein "lesenswertes" Büchlein über acht Tage, die die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik prägten, urteilt Rezensent Tillmann Neuscheler. Dazu gehörten ein Tag im Dezember 1946, als der Ökonom Alfred Müller Armack im Kloster Vreden den Begriff "Soziale Marktwirtschaft" - mit großem S! - erfand, der 1. Juli 1990, als die D-Mark nach Ostdeutschland kam, oder der 14. März 2003, als Gerhard Schröder die Agenda 2020 verkündete. Die Anekdoten, die die Autoren dazu erzählen, machen das Buch für den Kritiker zur "kurzweiligen" Lektüre.
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