Aus dem Italienischen von Christoph Ferber. Mit einem einem Nachwort von Fabio Pusterla.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.07.2009
Barbara Villiger Heilig verehrt den Lyriker und Prosaschriftsteller Pietro de Marchi als "poeta doctus", dessen belesene Anspielungen in der deutschen Fassung dieses zweisprachigen Gedichtbandes zu ihrem Bedauern zumeist nicht transportiert werden. Das will die Rezensentin aber auf keinen Fall dem Übersetzer Christoph Ferber negativ ankreiden, dessen Übertragung ins Deutsche sie für Rhythmusgefühl und Feinfühligkeit ausdrücklich lobt. Unangestrengt versetzt sich de Marchi beispielsweise in die Kinderwelt, in die unbemerkt der Tod eindringt, lässt Tiere auftreten und fixiert Beobachtungen aus dem Alltag, der so "verzaubert" wird, lässt Villiger Heilig wissen. Auch wenn man die vielen gelehrten Anspielungen nicht entschlüsseln können sollte, verwandelt sich unter de Marchis Feder das "Banale" zum "Geheimnis", und klingen die Texte des italienischen Autors nach, so die Rezensentin fasziniert.
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