Rainer Zitelmann

Weltreise eines Kapitalisten

Auf der Suche nach den Ursachen von Armut und Reichtum
Cover: Weltreise eines Kapitalisten
Finanzbuch Verlag, München 2024
ISBN 9783959727839
Gebunden, 400 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Mit 16-seitigem, farbigem Bildteil. Asuncion, Bogota, Buenos Aires, Bukarest, Danzig, Hanoi, Kathmandu, Montevideo, Memphis, New York, Santiago de Chile, Seoul, Tiflis, Tirana, Ulaanbaatar, Zürich - das sind nur einige der Stationen auf der Weltreise von Rainer Zitelmann. Der Historiker und Soziologe hat in 20 Monaten 30 Länder auf vier Kontinenten bereist und dabei 260.000 Kilometer zurückgelegt. Der Autor präsentiert eine Mischung aus persönlichen Reiseeindrücken, historischen Recherchen, Ergebnissen internationaler Umfragen und vor allem Hunderten von Gesprächen mit Ökonomen, Unternehmern, Journalisten, Politikern und einfachen Menschen in diesen Ländern. Vorgestellt werden die Gesellschaften und ihre Hintergründe, die Nationen mit ihrer Geschichte und ihrer Zukunft.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 25.07.2024

Rainer Zitelmann war Historiker und Soziologe und ist heute Bodybuilder und Unternehmer, der uns in zahlreichen Büchern verrät, wie man "superreich" wird. Einst Maoist, hat Zitelmann heute eine neue Mission: Er will die Welt zum Kapitalismus bekehren, weiß der für die NZZ rezensierende Historiker Peter Hoeres, der von diesem Buch nicht ganz überzeugt scheint: Dreißig Länder in Amerika, Europa und Asien hat Zitelmann bereist, zunächst mit dem Zweck seine Bücher zu bewerben, klärt der Kritiker auf. Notiert hat er im aktuellen Buch neben Reiseeindrücken vor allem Einführungen in die wirtschaftliche Lage des jeweiligen Landes, zudem Ergebnisse nicht selten selbst finanzierter Meinungsumfragen zur Einschätzung des Kapitalismus. Nur in wenigen Ländern, darunter Polen oder Vietnam, hat der Kapitalismus einen guten Ruf, erfährt Hoeres. Und genau diese Länder sind es laut Zitelmann, die wirtschaftlich wachsen. Zitelmanns These lautet entsprechend: Der Staat soll sich ökonomisch raushalten. Eine gewisse Originalität will Hoeres dem Autor nicht absprechen, aber die hier getroffene Auswahl von Personen und Organisationen, die Zitelmanns Weltbild entsprechen, erscheint ihm doch wenig repräsentativ.

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