Wie funktioniert die Liebe in Zeiten des Kapitalismus? Warum sehnen wir uns nach Sicherheit? Was wird uns die Zukunft bringen? An welchen Gott wollen wir noch glauben? Warum finden wir Geiz geil? Was bedeutet uns Freiheit? Welche Konsequenzen hat Digitalisierung, Automatisierung und Robotisierung?
Robert Misik macht sich Gedanken zu unserer Gegenwart. Anhand zehn exemplarischer Begriffe, die Zeitgeist und Verfasstheit unserer Gesellschaft treffend skizzieren, geht er der Frage nach, welchen Paradigmen wir unsere Leben unterwerfen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2018
Rezensentin Hannah Bethke lässt sich immer wieder gern von dem österreichischen Publizisten und Kapitalismuskritiker Robert Misik zum Nachdenken anregen. Im neuen Band entdeckt sie einige hinter Hashtags versammelte Zeitdiagnosen, etwa zu gesellschaftlicher Angst und Verdruss, Utopie, Integration und Identität. Nicht jeder Gedanke scheint der Kritikerin gleichermaßen überzeugend, auch Misiks Plädoyer für einen "kritischen Optimismus" bleibt Bethke zu flach. Insgesamt hat sie das Buch aber dennoch mit Gewinn gelesen.
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