Der Name Hermann Grapow ist den meisten Ägyptologen als Mitherausgeber des "Wörterbuchs der Ägyptischen Sprache" geläufig und tatsächlich hat er, der seine gesamte wissenschaftliche Laufbahn an diesem Großprojekt der deutschen Wissenschaftsakademien mitgewirkt hat, sich dabei große Verdienste um sein Fach erworben. Ebenso unmittelbar verbinden aber die meisten Ägyptologen mit seinem Namen auch die politische Belastung der Ägyptologie in der Zeit des Dritten Reiches. Dieser Band soll damit einen Beitrag leisten zur aktuellen Forschung zur Geschichte der Ägyptologie, diese aber auch für den interdisziplinären Diskurs im Rahmen der Wissenschafts- und Institutionengeschichte öffnen, insbesondere der Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften.
Christopher Resch liest Thomas L. Gertzens Buch über die Berliner Ägyptologie im Dritten Reich mit Neugier. Vor allem den Vorwurf, der Ägyptologe Hermann Grapow, ab 1943 Prorektor der der Berliner Universität, möchte der Autor laut Resch entkräften. Bei Gertzen erscheint Grapow nach Auswertung der Quellen vor allem als Profiteur und nicht als jemand, der sich dem NS-Regime angebiedert hätte, meint Resch.
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