Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.07.2000
Interessant klingt Monika Raab-Pirs Besprechung dieser Diskussion eines verfassungsrechtlichen Konfliktes, der durch die Vergrößerung der Mitbestimmungsrechte der Beamten im Verwaltungsapparat der Regierung entstanden ist. Denn dadurch werde das Demokratieprinzip gefährdet. Schließlich ist die Regierung zwar vom Volk gewählt, nicht aber die Beamten. Deshalb müssten die Beamten streng weisungsgebunden arbeiten, um den Regierungsauftrag nicht zu unterlaufen. Für die Rezensentin erschließt sich Robs Demokratiekonzept "nur allmählich", das sie nichtsdestotrotz als verkürzt dargestellt findet. Demokratie sei nicht nur ein staatliches, sondern auch ein gesellschaftliches Prinzip. Durch Politikmüdigkeit und Desinteresse der Bürger drohe ihm größere Gefahr als durch "die Lockerung der demokratischen Legitimation" in der Verwaltung.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…