Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2003
Pflichtschuldig annonciert Reinhard Müller den Festband zum 50-jährigen Bestehen des Bundesverwaltungsgerichts. Dabei weist er insbesondere auf zwei Beiträge von Eberhard Schmidt-Aßmann und Friedrich Schoch hin, die sich mit der wachsenden Bedeutung des europäischen Gemeinschaftsrechts befassen. Während Schmidt-Aßmann seinen Schwerpunkt auf die wechselseitige Beeinflussung legt, ziehe Schoch eine zwiespältige Bilanz: Einerseits seien durch das Gemeinschaftsrecht "unzeitgemäße Verkrustungen" aufgebrochen worden, wie der Rezensent zusammenfasst, andererseits sichere es oft nur Mindeststandards. Im Anschluss diskutiert der Rezensent die Haltung des Bundesverwaltungsgerichts zur Staatsbürgerschaft und zu nichtstaatlichen Verfolgungsgründen, ohne dass allerdings der Zusammenhang mit dem vorliegenden Band ersichtlich wird.
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