Im historischen Berliner Stadtteil Alt-Britz lässt die
landeseigene Wohnbaugesellschaft "Stadt und Land" von
ZRS Architekten und
Bruno Fioretti Marquez "zwei im Grundriss identische fünfgeschossige Wohnbauten mit je 18 Mietwohnungen" bauen, eine aus Holz, die andere aus Ziegeln. Es ist ein Experiment um festzustellen, "wie viel CO2 durch die
Verwendung von ökologischen Baustoffen im Vergleich zu konventionellen Materialien" wie Stahl und Beton eingespart werden kann, weiß Alan Posener in der
Welt. Fest steht schon mal, dass die künftigen Mieter auf einiges verzichten müssen: "Auf eine
abgetrennte Küche etwa und auch auf große Möbel, denn die
Dreizimmerwohnungen sind 66,4 Quadratmeter klein, womit auf jeden Bewohner 21 Quadratmeter kommen, etwa die Hälfte des in Berlin üblichen Raums. Dafür sind sie so geplant, dass
Wohngemeinschaften oder große Familien zwei Wohnungen mittels eines Mauerdurchbruchs leicht zusammenlegen können. Aus ökologischen Gründen wurde außerdem auf Keller und Tiefgarage verzichtet - hier hätte, um Feuchtigkeit zu verhindern, massiv Beton zum Einsatz kommen müssen." Auf der Website von ZRS gibt es
viele Fotos.