
Die britische
Vogue lässt sich zu ihrem Hundertjährigen mit einer glitzernden Ausstellung von der
National Portrait Gallery feiern,
berichtet Marion Löhndorf in der
NZZ: "Die Ausstellung wird zu einer Ruhmeshalle, und mit ihr betreibt
Vogue, die eben auch
eine Machtmaschine ist, Modepolitik. Die Zeitschrift und mit ihr die Ausstellung spüren dem nach, was den Stil und die Schönheit der Stunde gerade definiert. Die Antworten sind vielfältig:
Sehr schlank,
sehr jung und sehr reich auszusehen, war im Modebusiness, wie sich beim Spazieren durch die Geschichte von 100 Jahren
Vogue herausstellt, immer schon
en vogue. Nur für Frauen, versteht sich. Andere Welten, wie die des Films, der (Pop-)Musik, der bildenden Kunst und des Alltags folgen anderen Gesetzen und eröffnen
weiter gefasste Möglichkeiten. Aber auch die werden von
Vogue immer gestreift. So dass der Reiz zwischen
Exklusion und Inklusion nie ganz aus der Balance gerät."
(Bild: Das Vogue-Cove einer unbeschwerten Ausgabe vom Sommer 1941)