Auf
faz.net berichtet Jennifer Wiebking von den
Londoner Modeschauen, wo die britische Mode, wie sie schreibt, gerade ihre "Wiedergeburt" demonstriert - mit Designern aus aller Welt. Ein Beispiel ist
Mary Katrantzou (der Wiebking vor zwei Wochen ein
längeres Porträt gewidmet hat), die mit ihrer
neuen Kollektion erfindungsreich dem Minimalismus mit
viktorianischem Maximalismus eine Nase dreht: "Die Röcke schwingen um die Schienbeine von rechts nach links und links nach rechts, sie
lötet bunte Plastikornamente auf schweren Damast,
bestickt ihn mit Schaumstoff, sie arbeitet mit
Brokat, buntem Pelz und Swarovski-Kristallen und füttert die Kapuzen der Paisley-Dufflecoats mit
Glasseide."
Tim Blanks
zieht auf
style.com den Hut vor
Katrantzous Technik: "Katrantzou looked to the guys who make cars for help in melding technologies - or rather,
molding technologies. That"s where all those pieces that shaped the body came from. The synthetics of modernism combined with damasks, brocades, paisleys to create manifold weirdnesses, like the filaments of plastic that added a
3-D depth to damask, or the inserts of foam that were sliced into the waistband of a skirt."
Ein Hit, zumindest
für Jezebel, war auch
Christopher Kanes Schau mit den aufgedruckten nackten
Schiele-Illustrationen.