Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Musik

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 17.10.2025 - Musik

Jan Feddersen (taz), Harry Nutt (FR) und Peter-Philipp Schmitt (FAZ) schreiben Nachrufe auf den Schlagerproduzenten Jack White. Besprochen werden Ozzy Osbournes Autobiografie "Last Rites" (Welt) und das zweite Album der britischen Band The Last Dinner Party (NZZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 16.10.2025 - Musik

Die Musikkritiker trauern um D'Angelo, der mit gerade einmal drei seit 1995 veröffentlichten Alben den Soul revolutioniert hat und nun im Alter von nur 51 Jahren einer Krebserkrankung erlegen ist. "An der Geschichte des übermäßig talentierten, glamourösen und fragilen Musikers D'Angelo kann man die ganze Ekstase und den Kater der wichtigsten Kunstformen des 20. Jahrhunderts erzählen: der Popmusik und dem, was ihr zugrunde liegt - der Black Music", schreibt Tobi Müller auf Zeit Online. Aus D'Angelos Songs sprachen "brennende Musikalität und jubilierender Schmerz" und er beherrschte die hohe Kunst der Langsamkeit: "Der Song 'Lady' von seinem Debütalbum klingt wie Funk auf Fentanyl, trotz des chirurgisch präzisen Zusammenspiels der Musiker; auch D'Angelos Gesang klingt nach einem Mann, der weiß, was es heißt, in den Seilen zu hängen. Das wirklich langsame 'Untitled' (How Does It Feel?) vom Album Voodoo ist ein siebenminütiges Lehrstück darüber, wie viel auch Musik der höchsten Ekstase mit Kontrolle zu tun hat, mit hinausgezögerter Wirkung - mit einem Versprechen eben."



Schon D'Angelos erstes Album war hochgradig ambitioniert und hungrig, schreibt Jakob Biazza in der SZ, und auch sein letztes, "Black Messiah" von 2014, "war noch mal ein immenses, sehr erfolgreiches Anstemmen gegen die Faulheit der Kollegen. Noch einmal dreckige, tiefenerotische Beats, brandgefährliche Grooves, Rasiermesser-Synkopen, bezirzende Falsett-Lieblichkeiten und eine vollständig umfangende Wärme. Noch einmal der Anspruch, alles anders, alles besser zu machen." Weitere Nachrufe in taz und NZZ.



Weiteres: Jens Balzer stellt in der Zeit Bad Bunny vor, der ausschließlich auf Spanisch singt, international ein absoluter Superstar, in Deutschland hingegen kaum bekannt ist und im kommenden Februar beim Super Bowl auftreten wird. Mehrere Musikjournalisten haben sich beklagt, nach Kritik am neuen Album von Taylor Swift von einigen ihrer Fans teils Morddrohungen erhalten zu haben, berichtet Jean-Martin Büttner in der NZZ. Stephanie Grimm berichtet in der taz vom Avant Festival in Süditalien. Karl Fluch erinnert im Standard an Patti Smiths vor 50 Jahren erschienenes Proto-Punkalbum "Horses".

Stichwörter: D'angelo

Efeu - Die Kulturrundschau vom 15.10.2025 - Musik

Die Abstimmung, ob Israel am Eurovision Song Contest teilnehmen darf oder nicht, wurde angesichts der Waffenruhe im Gaza-Krieg nun zwar ausgesetzt, stattdessen soll es in der Angelegenheit in den nächsten Monaten eine interne Diskussion geben. "Dem sehen wir mit Interesse entgegen", schreibt Jens Balzer auf Zeit Online mit galliger Ironie, denn die Rundfunkanstalten diverser Staaten hatten schon im Vorfeld angekündigt, dass ihr Boykott ungeachtet aktueller Entwicklungen in Gaza Fortbestand haben werde. "Jeder jetzt noch kommende Boykott, jeder Rücktritt eines Senders vom ESC wird dessen Ruf dauerhaft beschädigen. Und es bleibt ja überhaupt interessant, wie sich die Popmusik-Szene nach dem Waffenstillstand in Gaza nunmehr verhalten wird - so entschieden, wie sie sich mehrheitlich bislang gegen Israel positioniert hatte und für Boykotte gegen Israel jeglicher Art. Auf wie vielen Konzerten der vergangenen Wochen und Monate wurde nicht immer wieder 'ceasefire now' skandiert! Aber jetzt, wo das ceasefire da ist, hört man recht wenig; eher wird wohl nach neuen Gründen gesucht, um den Israel-Boykott fortzusetzen." 

Julian Weber berichtet in der taz von der Musikbiennale in Venedig, wo allerlei experimentelle bis waghalsige Musik aufgeführt wird. Beim Auftakt etwa "droppen die Cramptons unter dem Titel 'Los Thuthanaka' harschen Noise, aufgebohrt mit Cumbiabeats, wieder Metal, aber auch Oregon-artiger ECM-Fusion, dazu Radiojingles: 'Full Mix en Vivo'. Im Katalog wird theoretisch nachgewürzt: 'Verwurzelt in der Aymara-Kosmologie und im antikolonialen Denken, werden Folktraditionen mit digitalen Technologien und Clubkultur-Anmutung fusioniert, um Sounds zu kreieren, in denen Identitäten, Geschichte und Widerstand zusammenfließen.' In Venedig fließt sowieso alles zusammen. Das müffelnde Brackwasser der Kanäle mit der Adria, schlingernde Bootsmotoren mit den bröckelnden Fassaden der Paläste, Disneyland-Selfiestick-Overtourism mit den griesgrämigen Bediensteten der Serviceindustrie, die diese molto-crazy Atmosphäre scheinbar stoisch ertragen. Irgendwo in diesem morbiden, spätkapitalistischen All-Inclusive fügt sich auch der indigene Fusionambientbarock als Soundtrack ein."

Jakob Biazza wird in der SZ geradezu schwindelig zumute angesichts der absurd hohen Menge an physischen Tonträgern, die Taylor Swift alleine in der ersten Woche von ihrem neuen Album abgesetzt hat: "Seit der Datenkonzern Luminate im Jahr 1991 in den USA angefangen hat, die Verkäufe (und später zusätzlich Downloads und dann auch Streams) für die Billboard-Charts zu erfassen, wurde dort kein Album in der ersten Woche häufiger erworben als 'The Life of a Showgirl'. Keines." Und das wohlgemerkt im Streaming-Zeitalter.

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Weitere Artikel: Florian Zinnecker spricht in der Zeit (online nachgereicht) mit dem Historiker Philipp Ther, der in seinem Buch die Musik der Habsburgermonarchie erforscht. In der FAZ gratuliert Wolfgang Sandner dem Komponisten La Monte Young zum 90. Geburtstag. Die Agenturen melden, dass der Soulsänger D'Angelo im Alter von nur 51 Jahren an Krebs gestorben ist.

Besprochen werden ein Konzert von Sting in Zürich (TA), ein Konzert von Diana Krall in Frankfurt (FR) sowie Kieran Hebdens und William Tylers Album "41 Longfield Street Late 80s" (FR).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.10.2025 - Musik

Großen Respekt hat Paul Ingendaay im FAZ-Kommentar vor Eva Demmelhuber, einer langjährigen BR-Mitarbeiterin aus München, die nicht hinnehmen wollte, dass der Bayerische Rundfunk sein 175.000 Einheiten umfassendes CD-Archiv beim Sperrmüll entsorgen wollte, und den Bestand kurzerhand übernommen hat, um sich auf die Suche nach einer übernahmewillige Institution zu begeben. Die Cloud ist eben nicht alles, meint Ingendaay: "Die Musik, die der Bayerische Rundfunk auf CD besitzt - ebenfalls ein zeitanfälliges Medium - , besteht ja nicht nur aus Daten. Das Trägermedium Scheibe ist von einer Plastikhülle umgeben, die oft ein Booklet enthält, das seinerseits genauere Angaben zu den Musikern und dem Aufnahmeort liefert sowie gegebenenfalls Texte, Essays und Fotos - wertvolles historisches Material, aus dem spätere Wesen einmal schließen könnten, wie wir Menschen so waren und was wir schön fanden. Zu schweigen von der CD als Konzeption, die im Unterschied zur Playlist als durchdachte Komposition von Musikern gelten darf. Auf den Müll damit?" Mehr zu der Geschichte im Münchner Merkur.

Außerdem: Angesichts der aktuellen Ereignisse in Nahost wurde die Abstimmung darüber, ob Israel beim nächsten ESC teilnehmen darf, nun abgesagt, melden die Agenturen. Besprochen werden ein Wiener Bruckner-Abend mit dem BR-Symphonieorchester unter Simon Rattle (Standard), ein von Markus Poschner dirigiertes Wiener Konzert des RSO Wien mit Kompositionen von Lili Boulanger (Standard), ein Konzert der O'Bros, die mit christlichem Rap die Charts gestürmt haben (taz), eine Netflix-Doku über Ex-Spice-Girl Victoria Beckham (NZZ), Marcus S. Kleiners Buch "Keine Macht für Niemand" über Protest im deutschsprachigen Pop (Jungle World) und Martin Kleins Album "A Musician's Life" (Standard). Wir hören rein:

Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.10.2025 - Musik

Ueli Bernays porträtiert in der NZZ die russische Sängerin Monetotschka, die wegen ihrer Kritik am Ukrainekrieg 2022 vom Putin-Regime als "ausländische Agentin" gebrandmarkt wurde und ins Exil nach Litauen auswandern musste. Von dort aus singt sie nun für die russische Diaspora. "Monetotschka sät Frieden unter ihren jungen Zuhörerinnen und Zuhörern. Aber wird die Saat jemals aufgehen? Werden ihre Fans dereinst in die Politik eingreifen und Russland Frieden und Demokratie zurückbringen können? 'Vielleicht in zwanzig, dreißig Jahren', sagt sie ohne falsche Hoffnungen. ... Weil sie nicht nur in ihrer Heimat als Kriminelle ausgeschrieben sei, sondern auch in Staaten, die enge Beziehungen mit Russland unterhielten, könne sie heute beispielsweise in Kasachstan nicht mehr vor ihren Fans auftreten. Als Russin kann sie zwar auch in der Ukraine keine Konzerte geben, bei Auftritten in Westeuropa fänden sich im Publikum jedoch immer auch ukrainische Fans. Sie träume von einer Tournee, die von Kiew nach Moskau führe. Aber um den Traum realisieren zu können, 'müsste sich die Gesundheit eines bestimmten Mannes erheblich verschlechtert haben'."



Außerdem: Lennart Sämann porträtiert in der taz die Metal-Shouterin Britta Görtz. Stefan Michalzik berichtet in der FR vom Urban Vibes Festival in Frankfurt. Besprochen werden AnNa R.s postumes Album "Mut zur Liebe" (Welt), ein Konzert der K-Pop-Band XLOV in Berlin (taz), The Divine Comedys Album "Rainy Sunday Afternoon" (FAZ), Francesco Piemontesis Aufnahme von Brahms' zweitem Klavierkonzert (FAZ) und eine Aufnahme der Uraufführung von Charles Tournemires Oper "La légende de Tristan" (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.10.2025 - Musik

Julian Weber porträtiert in der taz den Musiker Satch Hoyt, der für seinen Sound auf Instrumente aus ethnologischen Museen zurückgreift. Wenn er diese "entstummt, klingen afrikanische Fingerklaviere aus dem 19. Jahrhundert wie futuristische Beatmaschinen." Diese "Aufnahmen der historischen Fingerklaviere werden ergänzt um Percussion aus Hoyts eigenem Fundus. Dazu mischt er elektronische Klangfarben eines Roland-Synthesizers und die Stimme einer Frau, die der schwedische Missionar Karl-Edvard Laman bei einer Kolonialexpedition im Kongogebiet 1910 aufgenommen hat. Hoyt hat diese Aufnahme in einem Berliner Schallarchiv gefunden. Der unwiderstehliche Sog seiner Musik entsteht durch die Überblendung von Geschichte, Gegenwart und Zukunft. ...  Alles wird transparent gemacht und trotzdem bleiben Geheimnisse, die Geisterstimmen des Kolonialismus spuken weiter. ... Sein Konzept hat Satch Hoyt als 'Sonic Restitution' bezeichnet, als symbolische Rückgabe von Sound. 'Ich feiere damit die hybride Kreativität Schwarzer Diaspora.'"

Wir hören rein: 



Außerdem: Nachdem bereits ein Auftritt von Robbie Williams in Istanbul nach propalästinensischen Protesten abgesagt wurde, werden nun auch Konzerte von Paul Morrissey in Istanbul und Ankara aus denselben Gründen abgesagt, meldet Gerrit Bartels im Tagesspiegel. Ljubiša Tošić porträtiert im Standard den Musiker Lukas Ligeti. Elmar Krekeler porträtiert in der WamS den Pianisten Hayato Sumino, der von den WamS-Lesern als bester Nachwuchskünstler ausgewählt wurde.

Besprochen werden ein Konzert von Sophia Kennedy in Frankfurt (FR), ein Konzert von Igorrr und Imperial Triumphant (FR), ein Konzert von Meute in Frankfurt (FR), das Album "Something to Consume" von Die Spitz (FR), Nemos neues Album (NZZ) und eine Netflix-Dokuserie über Ex-Spice-Girl Victoria Beckham (TA).
Stichwörter: Hoyt, Satch

Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.10.2025 - Musik

Harald Fidler berichtet im Standard vom Dilemma, in dem sich der ORF derzeit befindet: Einerseits wächst aus der Politik der Druck, den Eurovision Song Contest abzusagen, sollte Israel von der Teilnahme ausgeschlossen werden - andererseits wäre dann auch eine Strafe von 40 Millionen Euro fällig. Eine Stude hat ergeben, dass der Hiphop der Gegenwart im Vergleich zum Hiphop der Nullerjahre stilistisch immer enger wird, berichtet Fabio Lüdl im Tagesanzeiger. Besprochen werden die Compilation "Beton-Pop" (taz), Cate Le Bons Album "Michelangelo Dying" (FR), ein Sting-Konzert in Köln (FR) und Sam Prekops neues, am Postrock der Neunziger geschultes Synthesizer-Album "Open Close" (taz).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 09.10.2025 - Musik

Bei der Gedenkfeier am 7. Oktober bei der gerade in Berlin gastierenden Nova-Festival-Ausstellung (unsere Resümees hier und dort) wurde nach Ansicht von Ann-Kristin Tlusty auf Zeit Online der zivilen Opfer des Gaza-Kriegs viel zu wenig gedacht. Marion Löhndorf hat für die NZZ das neue David Bowie Centre des Victoria & Albert Museums in London besucht. Die FAZ hat Hubertus Butins skeptischen Artikel (unser Resümee) über den Handel mit Stradivari-Geigen online nachgereicht. Besprochen wird das Comeback-Album von Mariah Carey (NZZ).
Stichwörter: 7. Oktober

Efeu - Die Kulturrundschau vom 08.10.2025 - Musik

Steffen Greiner erzählt in der taz die Erfolgsgeschichte der isländischen Indieband Múm, die in den Nullerjahren sehr beliebt war und nun ein Comebackalbum vorlegt, das man so aber bitte nicht nennen soll und überdies "zu selten wirklich rockt", aber "immerhin Pflaster auf das Unheil der Gegenwart klebt". Backstage Classical meldet, dass der georgische Sänger Paata Burchuladze bei den seit fast einem Jahr anhaltenden Massenprotesten in Georgien festgenommen wurde. Nikolaus Hofer spricht für den Standard mit der Sängerin Verifiziert.

Besprochen werden die Nova-Festival Ausstellung in Berlin (FAZ, unsere Resümees hier und dort, Dlf hat mit dem Veranstalter gesprochen), Dietmar Posts Musikdoku "Mona Mur In Conversation" (taz), ein Konzert des Ensemble Modern in Frankfurt (FR), Luise Volkmann und Été Larges Album "The Stories We Tell" (FR) und Geeses Album "Getting Killed" (Standard).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 07.10.2025 - Musik

Nach Stationen in Israel, den USA und Argentinien ist die von der Nova Foundation organisierte Ausstellung "October 7, 06:29 AM - The Moment Music Stood Still" ab heute im Berliner Flughafen Tempelhof zu sehen, und in der taz bleibt Hilka Dirks mit tiefer Verzweiflung zurück. Zu sehen sind "die Fotos der Ermordeten, der Entführten des Festivals sowie aller Geiseln, die sich noch immer in der Hand der Hamas befinden. Dazwischen Tische voller zurückgelassener Gegenstände. Angehäufte Kleidung, Rucksäcke, Schuhe. Sie lassen unweigerlich an die Berge geraubter Gegenstände in deutschen Konzentrationslagern denken. Es folgt ein Bereich, der sich der Heilung widmet, ein häufig wiederholter Slogan: "We will dance again." Hier wird die Arbeit der Stiftung dokumentiert, ihr Weg dahin, ihre Ziele. Eins von ihnen: Geld für die Überlebenden und die Angehörigen der Opfer zu sammeln." Für die taz Berlin bespricht Lea Wolters die Ausstellung, für den Tagesspiegel Birgit Rieger. Ein Gespräch mit dem Ausstellungsmacher und Organisator des Nova-Festivals, Ofir Amir, haben wir hier resümiert.

Weitere Artikel: Dorothea Walchshäusl porträtiert in der NZZ die Bach-Pianistin Angela Hewitt, die heute Abend in Zürich spielt. Dennis Sand hofft in der Welt, dass aktuelle Auseinandersetzungen in der Deutschrap-Szene, nachdem Moses Pelham ein Sample für einen Song über das Leid der Menschen in Gaza aufgrund von einer zu einseitigen Darstellung des Konflikts nicht freigegeben hatte, dazu führen, dass die Szene ihr Antisemitismus-Problem anspricht und in den Griff kriegt. Johanna Schmidt ist in der taz genervt von der Schwemme an der KI-Nazimusik, mit der die Streamingdienste geflutet werden. Fridtjof Küchemann berichtet in der FAZ vom Kronberg Festival. In der FAZ gratuliert Wolfgang Sandner dem Cellisten Yo-Yo Ma zum 70. Geburtstag.

Besprochen werden das erste, von Anja Bihlmaier dirigierte Konzert des Orchesters der Oper Zürich unter seinem neuen, alten Namen, den es 2012 abgelegt hatte und nun wieder trägt (NZZ), ein Konzert von Herman van Veen in Frankfurt (FR), ein Konzert von Architects (FR), neue Veröffentlichungen anspruchsvoller Musik, darunter Anastasia Kobekinas Aufnahmen von Bachs Cello-Suiten (Standard), und Charif Megarbanes Album "Hawalat", bei dessen "ungemein lässiger" Mischung "aus Easy-Listening-Funk und Exotica-Jazz, angereichert mit arabischen Musikskalen", sich Jungle-World-Kritiker Maik Bierwirth wie in einem "typischen B-Movie aus den Sechzigern" fühlt.
Stichwörter: Novafestival, Hamas, 7. Oktober