Hysterische Stimmung macht Eric Dupin angesichts der Krise in Frankreich aus und zitiert drei historische Vrgleiche, die zur Zeit Konkjunktur haben: Befinden wir uns vor einem neuen 68, in den dreißiger Jahren oder gar vor der Französischen Revolution? Zur letzten Parallele schreibt er: "Natürlich kann man einige gemeinsame Punkte zwischen
1789 und 2013 finden. Die öffentliche Veschuldung war schon damals ein großes Thema. Aber noch mehr verbinden uns der
Zorn der Bevölkerung und die Entfremdung zwischen Regierten und Regierenden mit dieser weit zurückliegenden Epoche. Allerdings braucht es mehr für eine Revolution. Welches wäre denn heute die aufsteigende,
dem Bürgertum zu vergleichende Klasse, die in der Lage wäre, die dekadente Elite zu verdrängen?"
"Für Wikipedia sind Frauen keine Schriftsteller wie die anderen"
überschreibt Charlotte Pudlowski ihren Bericht über eine Entwicklung auf der Plattform,
Autorinnen aus der Kategorie "amerikanische Schriftsteller" zu verbannen und sie in sie in eine "
Untergruppe amerikanische Schriftsteller weiblichen Geschlechts" zu packen. Angeblich aus Platzgründen. Das sei nicht nur äußerst albern: "Sind Nicole Krauss, Siri Hustvedt, Jennifer Egan oder Toni Morisson etwa weniger amerikanisch, weil sie keinen Penis haben? Dieser Ausschluss
von Frauen aus der Kategorie 'amerikanische Schriftsteller' hat ganz
praktische Konsequenzen. Denn sucht man bei Google nach amerikanischen Autoren, ist es eben diese
angeblich allgemeine, in Wahrheit jedoch höchst männliche Liste, die als erstes angezeigt wird."